Hair around the world - Bulgarien (Part 1)

Hallo du! Na, ganz alleine hier? Na, so ein Zufall wir auch *muhaaaa*  

Wir haben heute etwas ganz Besonderes für dich, heute startet unsere Mini Serie „Hair around the world“ uiiiiiiii Haare, die die Welt in Besitzt nehmen und die Menschen unterjochen???? Ne nicht solche Haare, du schon wieder tztztztz.  

Wir gucken uns die unterschiedlichsten Länder der Erde an. Was gibt es dort für spezielle Haar-Traditionen. Was für einen Stellenwert haben dort Frisuren, gibt es Landestypische Haarpflege? 

Kämm dir durchs Haar, schnapp deine Jacke und komm mit zu den fernen Ländern dieser Welt - nur du und Headshot, naaaaaaaa wie klingt das? Hm, wir spüren eine zarte Romantik in der Luft *Teelicht anzünde und schmachtenden Blick zu werfe*  

 

Auf geht’s heute nach Bulgarien  

Bulgarien ist in der ganzen Welt bekannt für eine lange Haarpflege-Tradition, nämlich das berühmte bulgarische Rosenwasser. Eine andere Bezeichnung für das Rosenwasser ist, das “Gold Bulgariens” und das hat seinen Grund: Damaszener-Rose. Diese bestens dafür geeignete Rosenart wird seit über 300 Jahren für dieses Rosenwasser verwendet. Das bulgarische Rosenöl ist das teuerste der Welt. Für nur einen Liter Rosenöl sind rund vier Tonnen der Blätter nötig. Wenn die Rosenblätter geerntet werden (bis zu 10.000 Arbeiter/innen) gibt es jedes Mal ein riesiges Fest. Doch trotz des großen Gewinns durch das Öl werden die Arbeiter miserabel bezahlt und die Arbeit ist hart. Unzählige Rosenblätter müssen geerntet und destilliert werden, um dieses wohlriechende Öl zu erzeugen. Allerdings hat das Rosenöl gerade bei den Damen eine lange Tradition und ist noch heute sehr beliebt. Genutzt wird das Rosenwasser hauptsächlich als Haarspülung. Durch die sehr hohe Konzentration an ätherischen Ölen pflegt es nicht nur, sondern verbreitet auch den himmlischen Duft der Rosen. Übrigens hat heut zu Tage das Rosenwasser sogar den Weg in unsere Küche gefunden.  

 Bulgarien_Rosen 

Kopfschmuck  

Noch im 18.Jahrhundert trugen die verheirateten Bulgarinnen Kopftücher, damit erkennbar war, dass diejenige bereits vergeben war. Auch die traditionelle bulgarische Tracht beinhaltete einen wunderschönen Kopfschmuck. Früher war dieser aus edlen Metallen gefertigt, wandelte sich später aber zu deutlich günstigeren Schmuckvarianten. Besonders an Palmsonntag oder der Hochzeit war dieser Schmuck sehr wichtig. Nach dem Kopftuch kamen bunte Hütte in jeglichen Farben und Größen in Mode. Nach und nach, so wie in Deutschland ja auch, gingen die Bräuche zurück und die aktuelle Mode hielt Einzug.  

 

Haare im Beruf  

In den 20er Jahren war der Beruf des Barbiers hochgeschätzt, bevor dieser Männer dominierte Beruf von den Friseur Salons der Frauen abgelöst wurde. Die Bulgarinnen und Bulgaren sind immer noch für ihr großartiges Friseur-Handwerk bekannt.  

 

Ein spannendes Land und viele Rosen! Bleib bunt und gesund

dein Headshot Haarfarben Team